Gerhard Rossmüller (Dudelsack)

Die schottische Dudelsackmusik hatte mich schon immer sehr fasziniert...


Gerhard Roßmüller, Wiesmoor.

 

Die schottische Dudelsackmusik hatte mich schon immer sehr fasziniert. Dazu kommt der, wie ich finde, sehr interessante kulturelle Hintergrund sowie die eindrucksvolle geschichtliche Tradition der Schotten.

 

So beschloß ich vor etwa12 Jahren, selbst das Spielen der "Great Highland Bagpipe" zu lernen.

 

Unter der Anleitung von Dudelsack-Lehrer Herbert Bartmann lernte ich zunächst ein Jahr lang die sehr komplizierte Fingertechnik auf dem Practice-Chanter (der Übungspfeife).

 

Dann erst bestellte ich mir das lange ersehnte Instrument direkt in Schottland.

 

Als der Dudelsack nach etwa 2 Monaten Wartezeit eintraf, freute ich mich natürlich und dachte, jetzt kann es endlich richtig losgehen!

Leider zeigte sich beim ersten Aufblasen des schönen Instrumentes, dass ich mich da etwas verschätzt hatte. Um die benötigte Luftmenge in den Dudelsack zu bekommen, den für einen gleichmäßigen Klang erforderlichen Druck aufzubauen und mit Hilfe der entsprechenden Armbewegung konstant zu halten, brauchte es noch einmal ein Jahr harten Trainings.

 

Da das Spielen des großen Dudelsacks in der Anfangszeit nicht nur für den angehenden Piper selber anstrengend sein kann, war es kein Wunder, dass mich meine Familie zum üben regelmäßig ausquartiert hat.

 

Als Inhaber eines Fahrradgeschäftes ist es nicht ganz einfach, immer die erforderliche Zeit zum regelmäßigen üben zu finden. Das Ottermeer oder die Freilichtbühne mit ihrer tollen Akustik sind die Orte in der Umgebung, wo ich sehr gerne spiele.

 

Zu den Moorland Pipers bin ich 2016 gestoßen. In einer Gruppe mit mehreren Pipern und Trommlern zusammen zu spielen, ist schon richtig toll.

 

Wenn es mal nicht ganz so laut und anstrengend sein soll, spiele ich auf meinen Smallpipes.