Der Dudelsack

Das Spielen dieses ungewöhnlichen Instrumentes und seine Handhabung sind nicht ganz einfach zu erlernen.

Der zunehmende Einsatz von Kunststoffteilen und anderen patenten Lösungen hat jedoch heute eine Reihe von Problemen beseitigt, mit denen man es früher als Dudelsackspieler ständig zu tun hatte.  

Der Klang wird beim schottischen Dudelsack durch eine Spielpfeife (Chanter) und drei Begleitpfeifen (Drones) erzeugt, welche genau aufeinander abgestimmt werden.

Die schottische Dudelsackmusik beruht für gewöhnlich auf nicht mehr als 9 verschiedenen Tönen, die auf den 8 Fingerlöchern des Chanters gegriffen werden.

Dieser relativ geringe Tonumfang wird durch eine sehr anspruchsvolle Fingertechnik ausgeglichen, die wesentlich den Reiz der schottischen Dudelsackmusik ausmacht.

Die Melodiepfeide des Dudelsacks
("Chanter")

 

Dudelsäcke gibt es in vielen Teilen der Welt.

 

Es soll heute mehr als 500 verschiedene Varianten dieses alten Instrumentes geben. 

 

Dabei ist der „schottische Dudelsack“ sicher der bekannteste und der am weitesten verbreitete.

 

Seine genaue Bezeichnung ist „Great Highland Bagpipe“ (Große Hochland-Sackpfeife), oder „Highland Pipes“.

 

Der schottische Dudelsack mit seinem ganz besonderem Klang hat auch bei uns in Deutschland während der letzten Jahrzehnte eine ständig wachsende Anhängerschaft gefunden.

 

Das spielen des schottischen
Dudelsacks ist nicht einfach - aber
jeder der es wirklich will, kann es
lernen!

 

Die Begleitpfeifen ("Drones")

Pipen lernen:

 

Wenn man beginnt, das Dudelsackspielen zu erlernen, fängt man zunächst damit an, auf einer kleinen Übungspfeife die Fingersätze zu lernen.

 

Diese Übungspfeife (Practice chanter) ist auch der ständige Begleiter des fortgeschrittenen Pipers, auf der neue Stücke eingeübt werden, bevor man sie auf dem eigentlichen Dudelsack spielt.

 

Sobald der Anfänger die erste Hürde genommen und die Fingertechnik sowie einige Stücke sicher erlernt hat, geht es an das „richtige“ Instrument.

 

Der Schüler erlernt die Blastechnik und erarbeitet sich die nötige Kondition, um nach und nach den erforderlichen regelmäßigen Luftdruck im Instrument halten zu können etc.

 

Die Übungspfeife ("Practice Canter")

Practice Chanter:

 

Der Übungs-Chanter ist im Gegensatz zum Dudelsack selbst ein leises und preisgünstiges "Instrument", auf dem man gut in der Wohnung spielen kann.

 

Wer das Dudelsackspielen
erstmal erlernt hat, der hat gut
Lachen :-)

Bis man in der Lage ist, auf dem großen Dudelsack einige Stücke in der schottischen Fingertechnik spielen zu können, vergehen in der Regel mehrere Jahre. 

 

 

Wenn man es aber einmal soweit geschafft hat, spielt man ein Instrument mit einem einzigartigen Klang.

 

 

Sein Sound ist nach wie vor durch kein elektronisches Gerät wirklich zu ersetzen.

 

Das Instrument oder uns als Gruppe kennen lernen?

 

Uns beim Üben erleben?

 

 

Wir freuen uns über jeden interessierten Besucher oder über weitere motivierte Mitspieler, selbst wenn der oder die Betreffende erst "Anfänger" ist.

 

Auch wir haben irgendwann einmal angefangen zu lernen!

 

Bitte ruft aus organisatorischen Gründen vorher an und sprecht mit unserer Bandleitung (Tel.: 04480 / 1251).